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Unwetter Südeuropa: Atempause in Portugal und Spanien?

Unwetter Südeuropa: Nach einer Periode extremer Wetterereignisse mit Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen erleben Portugal und Spanien eine vorübergehende Atempause. Betroffen sind vor allem Küstenregionen und tieferliegende Gebiete. Die Entspannung ist jedoch nur von kurzer Dauer, da neue Niederschläge erwartet werden.

Symbolbild: Unwetter Südeuropa (Bild: Pexels)

Das ist passiert

  • Heftige Unwetter haben in Portugal und Spanien zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.
  • Tausende Menschen mussten evakuiert werden und sind in Notunterkünften untergebracht.
  • Die Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft werden auf über sieben Milliarden Euro geschätzt.
  • Eine kurze Regenpause bringt leichte Entspannung, aber neue Niederschläge sind vorhergesagt.

Unwetter Südeuropa: Die Lage in Portugal und Spanien

Die Regionalzeitung «Diario de Sevilla» titelte am Sonntag von einer «Atempause vom Regen». Nach dem Durchzug des Sturmtiefs «Marta» am Samstag zeigte sich in einigen Regionen die Sonne. Trotzdem bleiben weite Teile Portugals und Spaniens überflutet. Übervolle Stauseen mussten kontrolliert Wasser ablassen, was zu anhaltendem Hochwasser in vielen Flüssen führte. Wie die staatlichen TV-Sender RTVE und RTP berichteten, ist das Risiko von Erdrutschen weiterhin hoch. Laut einer Meldung von Stern werden ab Sonntagabend neue Niederschläge erwartet, die jedoch voraussichtlich weniger heftig ausfallen sollen.

Welche Schäden haben die Unwetter in Südeuropa verursacht?

Die Unwetter haben in Portugal und Spanien erhebliche Schäden verursacht. Neben den Überschwemmungen und Erdrutschen wurden auch die Infrastruktur und die Landwirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Die geschätzten Schäden belaufen sich auf über sieben Milliarden Euro. Betroffen sind unter anderem Straßen, Brücken, Wohnhäuser und landwirtschaftliche Flächen. In Spanien kam eine Frau in einem Fluss in der Region Málaga ums Leben. In Portugal gab es insgesamt 13 Tote durch die Stürme. (Lesen Sie auch: Sturmtief Marta: Unwetter-Alarm in Portugal und Spanien)

⚠️ Wichtig

Das Militär wurde in beiden Ländern zur Unterstützung der zivilen Katastrophenschutzkräfte hinzugezogen.

Die Rolle der Sturmtiefs

«Marta» war bereits das siebte Sturmtief seit Jahresbeginn, das die Region heimgesucht hat. Zuvor hatte der Sturm «Leonardo» am Mittwoch und Donnerstag Starkregen, Orkanböen und hohe Wellen an den Küsten Portugals und Andalusiens im Süden Spaniens verursacht. Die ungewöhnlich hohe Frequenz von Stürmen stellt eine besondere Herausforderung für die betroffenen Gebiete dar. Der Klimawandel könnte eine Rolle bei der Zunahme extremer Wetterereignisse spielen, wie das Umweltbundesamt UBA erklärt.

Auswirkungen auf die Wasserversorgung

Trotz der verheerenden Schäden hat der viele Regen auch positive Auswirkungen. Die vollen Stauseen dürften im kommenden Sommer, trotz erwarteter Hitze und Trockenheit, einen Wassermangel verhindern. In den vergangenen Jahren kam es in Südeuropa immer wieder zu Dürreperioden, die die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung beeinträchtigten. Die aktuellen Niederschläge tragen dazu bei, die Wasserreserven wieder aufzufüllen. Die Europäische Umweltagentur EEA veröffentlicht regelmäßig Berichte über die Wasserressourcen in Europa. (Lesen Sie auch: Unwetter Südeuropa: Sturmtief legt Teile Spaniens Lahm)

Wie geht es weiter?

Die Wetterdienste in Portugal und Spanien beobachten die Lage weiterhin genau und geben regelmäßig Warnungen heraus. Die Behörden sind bemüht, die Schäden zu beseitigen und die betroffene Bevölkerung zu unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass die angekündigten Niederschläge nicht so heftig ausfallen wie in den vergangenen Tagen und dass sich die Lage in den betroffenen Gebieten bald wieder normalisiert. Die spanische Wetteragentur AEMET AEMET veröffentlicht detaillierte Wettervorhersagen.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Regionen sind von den Unwettern in Südeuropa besonders betroffen?

Besonders betroffen sind Portugal und Andalusien im Süden Spaniens. Küstenregionen und tieferliegende Gebiete sind stark von Überschwemmungen betroffen. Auch das Hinterland leidet unter den Folgen von Erdrutschen und beschädigter Infrastruktur.

Symbolbild: Unwetter Südeuropa (Bild: Pexels)

Wie hoch sind die geschätzten Schäden durch die Unwetter?

Die Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft in Portugal und Spanien werden auf über sieben Milliarden Euro geschätzt. Diese Summe beinhaltet sowohl direkte Schäden durch Überschwemmungen und Erdrutsche als auch indirekte Kosten durch Produktionsausfälle.

Welche Rolle spielen die Stauseen bei den Überschwemmungen?

Übervolle Stauseen mussten kontrolliert Wasser ablassen, um ein Überlaufen zu verhindern. Dies hat jedoch zu weiterem Hochwasser in den Flüssen geführt und die Situation in den betroffenen Gebieten zusätzlich verschärft. (Lesen Sie auch: Vermisstenfall Guthrie: FBI setzt hohe Belohnung aus!)

Wie wird die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten unterstützt?

Tausende Menschen mussten evakuiert werden und sind in Notunterkünften untergebracht. Das Militär unterstützt die zivilen Katastrophenschutzkräfte bei den Aufräumarbeiten und der Versorgung der Bevölkerung mit Hilfsgütern. Die Regierungen beider Länder haben Hilfsprogramme angekündigt.

Welche langfristigen Folgen haben die Unwetter für die Region?

Neben den unmittelbaren Schäden an Infrastruktur und Landwirtschaft könnten die Unwetter auch langfristige Auswirkungen auf den Tourismus und die Wirtschaft der Region haben. Die Wiederherstellung der zerstörten Gebiete wird Zeit und erhebliche finanzielle Mittel erfordern.

Fazit

Die jüngsten Unwetter in Südeuropa haben massive Schäden verursacht und das Leben vieler Menschen beeinträchtigt. Während eine kurze Regenpause etwas Entspannung bringt, bleibt die Lage angespannt. Die Bewältigung der Folgen der Unwetter und der Schutz vor zukünftigen Ereignissen stellen eine große Herausforderung für Portugal und Spanien dar.

Symbolbild: Unwetter Südeuropa (Bild: Pexels)
MaikFHM

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