Entführung Block: Im Hamburger Prozess um die mutmaßliche Entführung der Block-Kinder steht der Vorwurf im Raum, dass eine israelische Sicherheitsfirma im Auftrag von Christina Block agierte. Der Geschäftsführer der Firma räumte vor Gericht ein, das Haus des Vaters, Stephan Hensel, in Dänemark ausspioniert zu haben, um Informationen im Sorgerechtsstreit zu sammeln.
Der Prozess um die mutmaßliche Entführung der Block-Kinder, der vor dem Landgericht Hamburg stattfindet, hat eine neue Wendung genommen. Der Geschäftsführer einer israelischen Sicherheitsfirma, der als Schlüsselfigur in der Planung und Durchführung der Entführung gilt, hat im Zeugenstand detaillierte Angaben zur Überwachung des Hauses von Stephan Hensel, dem Vater der Kinder, gemacht. Die Aussagen des 68-Jährigen belasten Christina Block, die Mutter der Kinder und Tochter des Gründers der Steakhauskette «Block House», sowie ihren Familienanwalt schwer.
Die Überwachung des Hauses von Stephan Hensel in Süddänemark umfasste sowohl visuelle als auch elektronische Maßnahmen. Ziel war es, Informationen über das Leben und die Gewohnheiten der Familie Hensel zu sammeln, die im Sorgerechtsstreit verwendet werden konnten. Der Geschäftsführer der israelischen Sicherheitsfirma gab an, dass bereits fast ein Jahr vor der gewaltsamen Rückholung der Kinder verschiedene technische Geräte im Umfeld des Hauses installiert wurden, um eine umfassende Überwachung zu gewährleisten.
Die israelische Sicherheitsfirma spielte eine zentrale Rolle bei der mutmaßlichen Entführung block. Der Geschäftsführer der Firma, der als Zeuge aussagt, wird von der Staatsanwaltschaft der Entführung beschuldigt, obwohl er nicht als Angeklagter in dem laufenden Prozess geführt wird. Ihm wurde sicheres Geleit von der Justiz gewährt, um seine Aussage zu ermöglichen. Seine Aussagen geben Einblicke in die Planung und Durchführung der Operation, die darauf abzielte, die Kinder gewaltsam nach Deutschland zurückzubringen. (Lesen Sie auch: Block Prozess: Zeuge Packt aus über Online-Spionage?)
Der Sorgerechtsstreit zwischen Christina Block und Stephan Hensel ist seit Jahren ein Thema in den Medien. Die Entführung der Kinder im Dezember 2021 eskalierte den Konflikt und führte zu dem aktuellen Strafprozess.
Ein besonders brisanter Aspekt der Überwachung war der Versuch, in das Netzwerk der Familie Hensel einzubrechen. Laut Aussage des Zeugen sollte der gesamte elektronische Datenverkehr am Wohnsitz des Vaters überwacht werden. «Wir wollten in der Lage sein, in den ganzen Verkehr reinzuhören», erklärte der Mann. Es wurden sogar Teile von Passwörtern entschlüsselt, jedoch nicht ausreichend, um die Daten vollständig zu entschlüsseln. Dieser Versuch des Cyber-Angriffs unterstreicht die Intensität und Skrupellosigkeit der Bemühungen, Informationen im Sorgerechtsstreit zu gewinnen.
Neben Christina Block und ihrem Familienanwalt sind weitere Personen im Fall der entführung block angeklagt. Insgesamt sieben Personen stehen vor Gericht, darunter ein mutmaßlicher Entführer aus Israel und vier weitere Personen, denen Beihilfe vorgeworfen wird. Zu den Angeklagten gehört auch Christina Blocks Lebensgefährte, Gerhard Delling. Bis auf den Israeli bestreiten alle Angeklagten, etwas Unrechtes getan zu haben. Die Beweislast liegt nun bei der Staatsanwaltschaft, die die Schuld der Angeklagten nachweisen muss.
Die israelische Sicherheitsfirma beginnt mit der Überwachung des Hauses von Stephan Hensel in Dänemark. (Lesen Sie auch: Vermisstenfall Guthrie: FBI setzt hohe Belohnung aus!)
Die Kinder werden gewaltsam aus Dänemark entführt und nach Deutschland gebracht.
Die dänischen und deutschen Behörden nehmen die Ermittlungen auf.
Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Christina Block und weitere Beteiligte.
Der Prozess um die Entführung der Block-Kinder beginnt vor dem Landgericht Hamburg.
Sollten die Angeklagten im Fall der entführung block schuldig befunden werden, drohen ihnen empfindliche Strafen. Christina Block könnte wegen Entziehung Minderjähriger und Körperverletzung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt werden. Auch die anderen Angeklagten, insbesondere der Geschäftsführer der israelischen Sicherheitsfirma und der mutmaßliche Entführer, müssen mit langen Haftstrafen rechnen. Die Beihilfe zur Entführung kann ebenfalls mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.
| Aspekt | Details | Bewertung |
|---|---|---|
| Planung der Entführung | Langfristige und detaillierte Planung durch eine israelische Sicherheitsfirma. | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Beteiligung von Christina Block | Mutmaßliche Auftraggeberin der Entführung. | ⭐⭐⭐ |
| Juristische Konsequenzen | Hohe Haftstrafen für die Beteiligten bei Verurteilung. | ⭐⭐⭐⭐ |
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Entführung Block bezieht sich auf die gewaltsame Rückführung der Kinder von Christina Block aus Dänemark nach Deutschland, mutmaßlich initiiert durch die Mutter und unterstützt von einer israelischen Sicherheitsfirma, die zuvor das Haus des Vaters ausspioniert hatte.
Die mutmaßliche Entführung block funktionierte durch die Beauftragung einer israelischen Sicherheitsfirma, die das Haus des Vaters überwachte, Informationen sammelte und schließlich die Kinder gewaltsam entführte. Christina Block wird vorgeworfen, die Drahtzieherin gewesen zu sein.
Die Hauptbeteiligten an der Entführung block sind Christina Block, die Mutter der Kinder, der Geschäftsführer der israelischen Sicherheitsfirma, der als Zeuge aussagt, sowie weitere mutmaßliche Entführer und Helfer. Auch der Familienanwalt von Christina Block ist angeklagt.
Den Angeklagten im Fall der Entführung block drohen bei einer Verurteilung empfindliche Strafen, darunter mehrjährige Haftstrafen wegen Entziehung Minderjähriger, Körperverletzung und Beihilfe zur Entführung. Die genaue Strafhöhe hängt von der individuellen Schuld und Beteiligung ab.
Das Motiv für die Entführung block lag vermutlich im eskalierenden Sorgerechtsstreit zwischen Christina Block und Stephan Hensel. Christina Block wollte offenbar die Kinder dauerhaft nach Deutschland zurückbringen und den Einfluss des Vaters auf ihr Leben minimieren.
Der Fall der entführung block ist ein komplexer und tragischer Fall, der viele Fragen aufwirft. Die Aussagen des Geschäftsführers der israelischen Sicherheitsfirma haben neue Details ans Licht gebracht und die Rolle von Christina Block und ihren Helfern weiter beleuchtet. Der Prozess wird zeigen, ob die Angeklagten schuldig sind und welche Konsequenzen sie für ihre Taten tragen müssen. Die Aufarbeitung der Entführung block wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen und die beteiligten Familien weiterhin belasten.
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