ThyssenKrupp gibt auf – Ein Industriegigant macht Schluss: Nach über zwei Jahrhunderten beendet der Konzern seine Stahlsparte. Was bedeutet das für Deutschland? Hier erfährst du, warum diese Entscheidung ein Wendepunkt ist.
Vor 25 Jahren fusionierten Thyssen und Krupp – heute steht der Umbau zur Holding an. Fast 100.000 Mitarbeiter sind betroffen. Das Ruhrgebiet, Deutschlands industrielles Herz, spürt die Veränderungen besonders.
Der Konzern war ein Pionier des 19. Jahrhunderts. Jetzt verkauft er Kernbereiche. Warum? Die globale Konkurrenz und hohe Kosten zwingen das Unternehmen zum Handeln. Eine Ära endet.
Eine historische Wende steht bevor: Die Stahlproduktion wird eingestellt. Nach 214 Jahren ist dies ein einschneidender Schritt für die Wirtschaft Deutschlands. Besonders das Ruhrgebiet, lange das Herz der Industrie, spürt die Folgen.
Die Fusion von Thyssen und Krupp 1999 legte den Grundstein für heutige Herausforderungen. Damals war der Konzern ein Symbol deutscher Ingenieurskunst. Heute belasten hohe Energiekosten und globale Konkurrenz das Geschäft.
Allein 2024 verzeichnete der Stahlbereich Verluste von 314 Millionen Euro. Trotz Subventionen von 500 Millionen Euro gelang die Wende nicht.
«Stahl hängt dem Konzern wie Blei an den Schultern»,
so ein Experte.
Du siehst es deutlich: Die Kosten explodieren, während die Wettbewerbsfähigkeit sinkt. CEO Miguel López setzt auf einen Umbau. Seine Strategie? «Eisenhartes» Aus für traditionelle Felder.
12,1 Milliarden Euro Umsatz im Stahlbereich zeigen die Größe des Schritts. Doch ohne radikale Veränderung droht noch mehr. Für 16.000 Mitarbeiter beginnt eine Zeit der Ungewissheit.
Die Belegschaft steht vor massiven Veränderungen – Unsicherheit breitet sich aus. Über 11.000 Arbeitsplätze im Stahlbereich fallen weg. Besonders hart trifft es die Zentrale in Essen: Von 500 Mitarbeitern bleiben nur 100 übrig.
Konkrete Zahlen zeigen das Ausmaß: Die Belegschaft schrumpft von 26.000 auf 15.000. «Die Unruhe ist extrem», sagt Betriebsratschef Nasikkol. Viele fragen sich: Was kommt nach dem Job?
Für das Ruhrgebiet ist das ein harter Schlag. Die Region hängt seit Jahrzehnten an der Wirtschaft des Konzerns. Jeder zweite Arbeitsplatz dort ist direkt oder indirekt betroffen.
Die IG Metall spricht von einem «historischen Fehler». Die SPD wirft dem Konzern vor, das Ruhrgebiet im Stich zu lassen.
«Ein Drama für die Region»,
heißt es aus den Reihen der Partei.
NRW-Ministerpräsident Wüst sucht nach Lösungen: «Wir brauchen Alternativen, sonst stirbt die Industrie.» Doch die Zeit drängt – die ersten Entlassungen beginnen schon im Herbst.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Konzern steckt tief in der Krise. Im ersten Quartal 2024/25 brach der Umsatz um 4 Prozent ein – auf nur noch 7,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig häuften sich die Verluste auf 51 Millionen Euro.
Du siehst schwarz auf weiß: Während das Marinegeschäft mit einem EBIT von 191 Millionen Euro glänzt, bleibt der Stahlbereich ein Sorgenkind. «Die Zerschlagung war längst beschlossene Sache», erklärt ein Insider.
Interessant ist der Free Cashflow: Trotz roter Zahlen prognostiziert der Konzern bis zu +300 Millionen Euro. Möglich wird das durch strikte Kostensenkungen und den Verkauf von Assets. Mehr Details findest du in der offiziellen Bilanz.
Staatshilfen von 500 Millionen Euro halfen nicht. Milliarden Euro an Subventionen flossen in den letzten Jahren – doch die Wettbewerbsfähigkeit sank weiter.
«Die Subventionsfalle hat zugeschnappt», urteilt ein Wirtschaftsexperte. Ohne radikale Veränderung drohten noch höhere Verluste. Die Zahlen belegen: Der Kurswechsel war unvermeidbar.
Mit einem klaren Plan will das Unternehmen die Krise überwinden. Die Zukunft liegt nicht mehr im Stahl, sondern in modernen Technologien und strategischen Partnerschaften. Für dich als Leser heißt das: Ein radikaler Wandel steht bevor.
Der Konzern wird zur Holding. Das bedeutet: Fünf Geschäftsbereiche sollen ausgegliedert werden. Dazu gehören:
Tschechischer Investor Daniel Křetínský ist bereits bei der Stahlsparte eingestiegen. Aktionäre unterstützen die Pläne. «Nur so bleibt das Unternehmen wettbewerbsfähig», heißt es aus Kreisen der Investoren.
Die Marine-Abteilung glänzt mit U-Boot-Produktion und liefert stabile Gewinne. Parallel setzt der Konzern auf:
CEO López will mit dieser Strategie die Zukunft sichern. Seine Vertragsverlängerung zeigt: Der Aufsichtsrat vertraut seinem Kurs.
Deutschlands Industrie steht vor einem historischen Umbruch. Der Ausstieg aus der Stahlbranche ist nur der Anfang einer größeren Transformation. Für dich bedeutet das: Die Wirtschaft muss sich neu erfinden.
Das Ruhrgebiet zeigt, wie schwer Strukturwandel sein kann. Doch Experten sehen Chancen: „Ohne Stahl bleibt nur die High-Tech-Nische“, so eine Prognose. Die Region muss jetzt handeln.
Die Lehre? Tradition allein reicht nicht. Die Zukunft gehört innovativen Technologien und flexiblen Strategien. Vom Industrie-Riesen zur schlanken Holding – dieser Weg ist hart, aber notwendig.
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