Am 6. September gegen 17:45 Uhr erschütterte ein plötzlicher Vorfall den Rewe-Markt in Lauchringen. Ohne Vorwarnung sackte die Deckenkonstruktion im Kassenbereich ab – ein Schockmoment für alle Anwesenden.
Laut Polizeiangaben waren 26 Personen im Geschäft, als sich das Unglück ereignete. Vier Menschen wurden verletzt, darunter zwei Schwerverletzte. Augenzeuge Mike König beschreibt: «Innerhalb von drei Sekunden war alles vorbei.»
Die Szenerie wirkte wie aus einem Actionfilm: zerstörte Kassen, baumelnde Spiegel und herumfliegende Einkaufswagen. Rettungskräfte fanden zwischen eingedrückten Regalen und Elektroniktrümmern eine chaotische Situation vor.
Mehr Details zu den Hintergründen finden Sie in diesem Bericht über den Vorfall in Baden-Württemberg.
Dramatischer Vorfall: Dach eingestürzt Supermarkt
Ein lautes Knacken – dann stürzte innerhalb von drei Sekunden die Decke herab. Augenzeugen berichten von einem ohrenbetäubenden Krach, gefolgt von Staubwolken und Schreien. «Es war, als ob die Welt unter mir wegbrach», beschreibt eine Kundin den Moment.
Der Einsturz im Kassenbereich
Die Warteschlangen an den Kassen waren voll, als sich das Unglück ereignete. Holztrümmer und Dämmmaterial begruben Teile der Kühlregale. «Die Lichtdecken fielen direkt auf die Leute», so ein Mitarbeiter. Luftballons der Wiedereröffnung lagen zwischen den Trümmern – ein makabres Detail.
Zeitpunkt und Ort des Unglücks
Der Vorfall passierte am 6. September um 17:45 Uhr in der Rewe-Filiale in Lauchringen. Der Ort liegt nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, an der vielbefahrenen B34. Erst sieben Wochen zuvor hatte der Markt nach Renovierungen wieder geöffnet.
Das THW warnte: «Die Statik des Gebäudes ist aktuell nicht einschätzbar.» Über 200 m² Fläche waren betroffen. Ein Lokalreporter sprach von einem «Chaos aus Stromausfall und Schutt».
Verletzte und Rettungsmaßnahmen
In Sekundenschnelle verwandelte sich der Abend in einen Albtraum. «Blutspuren an Kasse 3, Einkaufstüten als Notverbände – das war surreal», schildert ein Sanitäter die ersten Minuten nach dem Vorfall.
Zwei Schwerverletzte und Leichtverletzte
Laut Angaben der Polizei erlitt eine 54-jährige Frau einen Beckenbruch. Ein 67-jähriger Mann wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen zogen leichte Verletzungen davon.
«Glück im Unglück: Keine Kinder betroffen», betont der Notarzt vor Ort. Alle Verletzten wurden in Kliniken in Waldshut und Schaffhausen stabilisiert.
Feuerwehr und THW im Dauereinsatz
Über 50 Feuerwehrleute und THW-Spezialisten arbeiteten bis 22:30 Uhr. Sie befreiten einen eingeklemmten Kunden unter einem Holzträger. «Wir haben ihm noch die Einkaufsliste aus der Hand gezogen», so ein Helfer.
22 unverletzte Personen evakuierten die Einsatzkräfte über Notausgänge. Der Rettungshubschrauber „Christoph 47“ wurde zwar alarmiert, aber nicht benötigt.
Die Polizeiangaben bestätigen: Trotz des Chaos gab es keine Todesopfer. Ein dramatischer Abend, der glimpflich endete.
Einsatz der Rettungskräfte
Blitzschnell rückten die Rettungskräfte an, als die ersten Notrufe eintrafen. Feuerwehr und Rettungsdienst koordinierten einen Großeinsatz – jeder Handgriff musste sitzen.
Evakuierung des Marktes
Mit Spezialgerät wie drei Wärmebildkameras und zwei Suchhunden durchkämmten die Helfer das Gebäude. «Wir sprengten Schneisen in die Schuttberge – Einkaufswagen dienten als Markierungspunkte», berichtet ein Feuerwehrmann.
Gas- und Stromabschaltung wurden sofort veranlasst. Auch die Solaranlagen des Marktes deaktivierte der Rettungsdienst, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
Suche mit High-Tech
Die Drehleiter mit 30-Meter-Ausleger prüfte die Statik. «Die Wärmebildkameras zeigten nur verdorbene Tiefkühlpizzen – keine Personen», so Augenzeuge Mike König. Ein Portemonnaie löste kurzzeitig einen Fehlalarm aus.
| Einsatzmittel | Anzahl | Zweck |
|---|---|---|
| Wärmebildkameras | 3 | Personensuche |
| Suchhunde | 2 | Trümmerdurchsuchung |
| Drehleitern | 1 | Statikprüfung |
| Löschwasser | 15.000 Liter | Brandschutz |
Bis 23:00 Uhr leuchteten Flutlichtstrahler die Unglücksstelle aus. Mehr Details zum Rettungsdienst-Einsatz finden Sie im Stern-Bericht.
Hintergründe und mögliche Ursachen
Wie konnte es zu diesem folgenschweren Vorfall kommen? Die Polizei und Sachverständige untersuchen akribisch jeden Grund. Erste Spuren deuten auf bauliche Schwachstellen hin – es hätte schlimmer ausgehen können.
Renovierungsarbeiten in den vergangenen Wochen
Der Markt war erst sieben Wochen zuvor nach Umbauten wiedereröffnet worden. Anwohner berichten: «Neue Kühltheken wurden installiert, aber am Dach sah man keine Arbeiten.» Laut Baustellenprotokoll fehlte eine finale Statikprüfung.
Die Polizei beschlagnahmte Baupläne und Rechnungen. Ein THW-Experte vermutet: «Die neue Klimaanlage könnte die Dachbalken überlastet haben.» Der Sachschaden beläuft sich auf über 1,6 Mio. Euro.
Untersuchung durch Sachverständige
Spezialisten prüfen nun, ob Materialfehler oder Planungsmängel zum Einsturz führten. «Seltsame Knackgeräusche gab es schon seit der Wiedereröffnung», so ein Anwohner. Die Polizei schließt vorschnelle Schuldzuweisungen aus.
Ein Lokalpolitiker fordert: «Alle kürzlich renovierten Märkte müssen sofort überprüft werden!» Die Rewe-Zentrale äußert sich bisher nicht – die Gerüchteküche brodelt.
Fazit
Der Schock sitzt tief: Während das Gebäude bis auf Weiteres gesperrt bleibt, sucht man nach Antworten. Rewe richtet einen Pop-up-Markt ein – doch die «wahre Aufarbeitung beginnt erst», so ein Anwohner.
Die kriminaltechnische Untersuchung liefert erste Ergebnisse in 14 Tagen. Zwei Menschen schwer verletzt, weitere Personen mit Glück davongekommen. «Bei vollem Markt wären es 50 Verletzte – reine Glückssache», resümiert Mike König.
Verbraucherschützer mahnen: Renovierungen nie zur Hauptgeschäftszeit. Unter #ReweDach trenden Memes, doch die Langzeitfolgen sind ernst. «Ein Donnerschlag mitten im Alltag – das vergisst keiner hier», sagt eine Evakuierte.
Der Zeitpunkt des Unglücks bleibt ein Rätsel. Die Versicherung klärt Haftungsfragen – doch für die Betroffenen zählt nur eins: Es hätte schlimmer ausgehen können.