Die Frage, ob sich ein Elektroauto lohnt, beschäftigt viele Autofahrer. Ein entscheidender Faktor sind die Stromkosten. Elektroautos können im Betrieb deutlich günstiger sein als Verbrenner. Die Stromkosten Elektroauto lagen im vergangenen Jahr durchschnittlich bei der Hälfte dessen, was für Benzin in einem vergleichbaren Verbrenner anfiel. Diesel-Fahrzeuge waren sogar um etwa ein Drittel teurer. Dies gilt jedoch unter bestimmten Voraussetzungen.

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Kernpunkte
- Elektroautos können deutlich günstigere Betriebskosten als Verbrenner haben.
- Die tatsächichen Stromkosten hängen stark vom Ladetarif und dem Fahrprofil ab.
- Eine Wallbox und das Laden zu Hause sind oft die günstigste Option.
- Förderprogramme können die Anschaffung und Installation zusätzlich vergünstigen.
Stromkosten Elektroauto: So sparen Sie bares Geld
Der Umstieg auf ein Elektroauto ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern kann sich auch finanziell lohnen. Wie Bild berichtet, sind die Energiekosten für ein Elektroauto oft deutlich geringer als für ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Doch wie können Sie die Stromkosten für Ihr Elektroauto optimieren und wirklich sparen?
Was beeinflusst die Stromkosten eines Elektroautos?
Die Stromkosten für ein Elektroauto sind von verschiedenen Faktoren abhängig:
- Der Stromtarif: Die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) variieren je nach Stromanbieter und Tarif.
- Das Ladeverhalten: Laden Sie hauptsächlich zu Hause, unterwegs an öffentlichen Ladestationen oder an Schnellladestationen?
- Der Stromverbrauch des Autos: Je nach Modell und Fahrweise verbraucht Ihr Elektroauto unterschiedlich viel Strom.
- Die Fahrweise: Eine vorausschauende Fahrweise kann den Stromverbrauch senken.
- Die Jahreszeit: Im Winter kann der Stromverbrauch durch Heizung und andere Faktoren steigen.
Es ist wichtig, diese Faktoren zu berücksichtigen, um die tatsächlichen Stromkosten Ihres Elektroautos realistisch einschätzen zu können. (Lesen Sie auch: Oldtimer Nachwuchs Gesucht? das Hobby Lebt auf!)
Wie funktioniert das Laden zu Hause am günstigsten?
Das Laden zu Hause ist in der Regel die günstigste Option, um Ihr Elektroauto mit Strom zu versorgen. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Stromkosten zu Hause optimieren können:
- Nutzen Sie einen speziellen Stromtarif für Elektroautos: Viele Energieversorger bieten spezielle Tarife an, die besonders günstig sind, wenn Sie Ihr Elektroauto laden.
- Laden Sie Ihr Auto nachts: In vielen Tarifen ist der Strom nachts günstiger. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihr Auto aufzuladen.
- Installieren Sie eine Wallbox: Eine Wallbox ermöglicht ein schnelleres und effizienteres Laden als eine normale Haushaltssteckdose.
- Integrieren Sie eine Photovoltaikanlage: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach haben, können Sie Ihr Elektroauto mit selbst erzeugtem Strom laden und so Ihre Stromkosten senken.
Informieren Sie sich bei Ihrem lokalen Energieversorger über spezielle Tarife für Elektroautos. Vergleichen Sie die Preise und Bedingungen, um den besten Tarif für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Welche Kosten fallen an öffentlichen Ladestationen an?
Das Laden an öffentlichen Ladestationen ist oft teurer als das Laden zu Hause. Die Preise variieren je nach Betreiber, Ladegeschwindigkeit und Standort. Es gibt verschiedene Abrechnungsmodelle:
- Abrechnung pro kWh: Sie zahlen einen bestimmten Preis pro geladener Kilowattstunde.
- Abrechnung pro Minute: Sie zahlen einen bestimmten Preis pro Minute, die Sie an der Ladestation verbringen.
- Pauschaltarife: Sie zahlen einen monatlichen oder jährlichen Betrag und können dafür eine bestimmte Menge Strom laden.
Schnellladestationen sind in der Regel teurer als normale Ladestationen, da sie eine höhere Leistung bieten und Ihr Auto schneller aufladen können. Vergleichen Sie die Preise der verschiedenen Anbieter, bevor Sie Ihr Elektroauto unterwegs laden. (Lesen Sie auch: Mercedes S-Klasse Facelift: Revolutioniert es den Luxus)
E-Auto Förderung: Wie kann ich beim Kauf und der Installation sparen?
Der Staat und viele Bundesländer bieten verschiedene Förderprogramme für Elektromobilität an. Diese können den Kauf eines Elektroautos und die Installation einer Wallbox finanziell unterstützen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und nutzen Sie die Möglichkeiten, um Ihre Kosten zu senken. Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bietet beispielsweise eine Förderung für den Kauf von Elektroautos an.
Die Förderbedingungen können sich ändern. Informieren Sie sich vor dem Kauf oder der Installation über die aktuellen Bedingungen und Fristen.
Wie wirkt sich das Fahrprofil auf die Stromkosten aus?
Ihr Fahrprofil hat einen direkten Einfluss auf den Stromverbrauch Ihres Elektroautos. Eine aggressive Fahrweise mit häufigem Beschleunigen und Bremsen erhöht den Verbrauch. Eine vorausschauende Fahrweise, bei der Sie frühzeitig vom Gas gehen und die Rekuperation nutzen, kann den Verbrauch senken. Auch die Nutzung von Klimaanlage oder Heizung beeinflusst den Stromverbrauch.
Wie kann ich den Stromverbrauch meines Elektroautos senken?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Stromverbrauch Ihres Elektroautos zu senken: (Lesen Sie auch: Porsche GT3 992: Was macht Ihn so…)
- Fahren Sie vorausschauend: Vermeiden Sie unnötiges Beschleunigen und Bremsen.
- Nutzen Sie die Rekuperation: Beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen und in die Batterie eingespeist.
- Fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit: Hohe Geschwindigkeiten erhöhen den Luftwiderstand und den Stromverbrauch.
- Vermeiden Sie unnötige Verbraucher: Schalten Sie Klimaanlage und Heizung nur bei Bedarf ein.
- Prüfen Sie den Reifendruck: Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und den Stromverbrauch. Laut dem ADAC, sollte der Reifendruck regelmäßig kontrolliert werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch sind die durchschnittlichen Stromkosten für ein Elektroauto pro 100 Kilometer?
Die durchschnittlichen Stromkosten für ein Elektroauto pro 100 Kilometer liegen zwischen 5 und 10 Euro, abhängig vom Stromtarif, dem Fahrzeugmodell und der Fahrweise. Bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km und einem Strompreis von 30 Cent pro kWh betragen die Kosten 4,50 Euro.
Lohnt sich eine Wallbox für das Laden eines Elektroautos zu Hause?
Ja, eine Wallbox lohnt sich in der Regel, da sie ein schnelleres und effizienteres Laden ermöglicht als eine normale Haushaltssteckdose. Zudem können Sie mit einer Wallbox oft spezielle Stromtarife für Elektroautos nutzen. (Lesen Sie auch: Jeep Avenger Test: Kann der Mini-SUV Wirklich…)
Welche Förderungen gibt es für Elektroautos und Wallboxen?
Der Staat und viele Bundesländer bieten Förderungen für den Kauf von Elektroautos und die Installation von Wallboxen an. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen auf den Webseiten der zuständigen Behörden, wie der Bundesregierung.
Wie kann ich den Stromverbrauch meines Elektroautos im Winter senken?
Im Winter kann der Stromverbrauch durch Heizung und andere Faktoren steigen. Nutzen Sie Sitzheizung und Lenkradheizung anstelle der Innenraumheizung, um Strom zu sparen. Vermeiden Sie Kurzstrecken, da der Motor und die Batterie erst warm werden müssen.
Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlicher als Verbrenner?
Ja, Elektroautos sind in der Regel umweltfreundlicher als Verbrenner, da sie keine direkten Emissionen verursachen. Allerdings ist die Umweltbilanz auch von der Stromquelle abhängig. Wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt, ist die Bilanz noch besser.
Fazit: Stromkosten Elektroauto – Sparen Sie mit Köpfchen
Die Stromkosten Elektroauto können deutlich geringer sein als die Benzinkosten für einen Verbrenner. Durch die Wahl des richtigen Stromtarifs, das Laden zu Hause, eine vorausschauende Fahrweise und die Nutzung von Förderprogrammen können Sie Ihre Kosten optimieren und bares Geld sparen. Der Umstieg auf Elektromobilität lohnt sich also nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel. Prüfen Sie, ob ein Elektroauto zu Ihrem Fahrprofil passt und profitieren Sie von den Vorteilen dieser Technologie.







