Miss Universe 2025: Fatima Bosch gewinnt nach Skandal

Wichtig Diese Webseite kann Partner Links oder Links von anderen Webseiten enthalten. Mit Klick auf diese Links unterstützt Ihr mich - den ich bekomme einen kleine Provision wenn ihr was kaufen solltet. Danke dafür.
MaikFHM
By MaikFHM
12 Min Read

Fatima Bosch triumphiert bei Miss Universe 2025

Am 21. November 2025 wurde Fatima Bosch aus Mexiko zur Miss Universe 2025 gekrönt und setzte sich gegen 119 Konkurrentinnen durch. Die 25-jährige Humanitärin gewann das skandalumwitterte Finale in Bangkok, Thailand, und wurde zur vierten mexikanischen Miss Universe in der Geschichte des Wettbewerbs. Laut CNN ging die 74. Ausgabe des weltweit renommierten Schönheitswettbewerbs als eine der kontroversesten in die Geschichte ein.

Die Krönung fand in der Impact Challenger Hall in Pak Kret, Nonthaburi, statt, wo die amtierende Miss Universe Victoria Kjær Theilvig aus Dänemark die Krone an ihre Nachfolgerin übergab. Mit diesem Sieg schreibt Mexiko Pageant-Geschichte und liegt nun gleichauf mit den Philippinen bei jeweils vier Miss Universe-Titeln.

Miss Jamaica Gabrielle Henry erlitt während der Abendgarderobe-Runde einen schweren Sturz von der Bühne und musste mit einer Trage abtransportiert werden. Laut offizieller Stellungnahme von Miss Universe-Präsident Raul Rocha wurde sie ins Krankenhaus gebracht, erlitt aber keine Knochenbrüche.

Die Top 5 Finalistinnen des Wettbewerbs

Nach einem intensiven Auswahlverfahren erreichten fünf Kandidatinnen das Finale. Neben Siegerin Fatima Bosch aus Mexiko schafften es Praveenar Singh aus Thailand auf den zweiten Platz, gefolgt von Stephany Abasali aus Venezuela als zweite Läuferin. Die Philippinin Ahtisa Manalo und Olivia Yacé von der Elfenbeinküste komplettierten die Top 5.

Der Wettbewerb begann mit 120 Kandidatinnen aus aller Welt, die zunächst auf die Top 30 reduziert wurden. Nach der Badeanzug-Runde blieben noch zwölf Finalistinnen übrig, bevor die Jury die besten Fünf für die entscheidende Fragerunde auswählte. Die Kandidatinnen mussten Fragen zu globalen Themen beantworten, darunter welche Themen sie vor der UN-Generalversammlung ansprechen würden.

Skandale überschatten den Wettbewerb

Die diesjährige Miss Universe-Wahl wurde von beispiellosen Kontroversen begleitet. Der thailändische Veranstalter Nawat Itsaragrisil geriet in die Schlagzeilen, nachdem er Fatima Bosch während einer live gestreamten Veranstaltung öffentlich kritisierte und sie als «dumm» bezeichnete. Der Vorwurf: Bosch habe nicht genügend Werbung für das Gastgeberland Thailand auf ihren Social-Media-Kanälen gepostet.

Die Auseinandersetzung eskalierte, als Bosch den Raum verließ und mehrere Kandidatinnen ihr aus Solidarität folgten, darunter die amtierende Miss Universe Victoria Kjær Theilvig. Die dänische Titelträgerin bezeichnete Itsaragrisils Verhalten als «absolut respektlos». Die Miss Universe Organization verurteilte das Verhalten scharf und schränkte Itsaragrisils Teilnahme an weiteren Veranstaltungen ein.

Raul Rocha, Präsident der Miss Universe Organization, erklärte: «Ich werde nicht zulassen, dass die Werte des Respekts und der Würde gegenüber Frauen verletzt werden.» Itsaragrisil entschuldigte sich später öffentlich unter Tränen für sein Verhalten.

KontroverseBeteiligteFolgen
Verbale Attacke auf BoschNawat Itsaragrisil vs. Fatima BoschWalk-out mehrerer Kandidatinnen
Sturz von der BühneMiss Jamaica Gabrielle HenryKrankenhauseinweisung ohne Knochenbrüche
Jury-RücktritteOmar Harfouch, Claude MakéléléManipulationsvorwürfe gegen Organisation
Casino-Werbung SkandalMiss Universe OrganisationPolizeiermittlungen in Bangkok
Verhaftung DirektorJorge Figueroa (Mexiko)Rechtliche Auseinandersetzung in Thailand

Weitere dramatische Zwischenfälle

Miss Jamaica Gabrielle Henry erlitt während der Abendgarderobe-Runde einen schweren Sturz von der Bühne und musste mit einer Trage abtransportiert werden. Laut Miss Universe-Präsident Raul Rocha wurde sie ins Krankenhaus gebracht, erlitt aber keine Knochenbrüche. Die 27-jährige Augenärztin, die die See Me Foundation für sehbehinderte Menschen in Jamaika gegründet hat, befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Zusätzlich zum Bühnen-Drama traten drei Jurymitglieder kurz vor dem Finale zurück. Der französisch-libanesische Komponist Omar Harfouch warf der Organisation vor, eine «geheime Jury» eingesetzt zu haben, die die Top 30 bereits im Vorfeld ausgewählt habe. Die Miss Universe Organization wies diese Vorwürfe entschieden zurück und betonte, dass alle etablierten Protokolle eingehalten wurden.

Ermittlungen wegen illegaler Glücksspielwerbung

Die thailändische Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem Berichte auftauchten, wonach einige Kandidatinnen angeblich Werbematerial für eine Online-Glücksspiel-Plattform erstellen sollten. In Thailand ist Online-Glücksspiel streng verboten, was die Vorwürfe besonders brisant machte. Wie ABC News berichtet, durchsuchten die Ermittlungsbehörden Anfang November die Büroräume des Organisationsteams in Bangkok.

Nawat Itsaragrisil erstattete selbst Anzeige und forderte Ermittlungen gegen ein Unternehmen, das als Sponsor des Wettbewerbs auftrat. Jorge Figueroa, Direktor von Miss Universe Mexiko, wurde in diesem Zusammenhang vorübergehend festgenommen, was die Spannungen zwischen den nationalen Franchises weiter verschärfte.

Historischer Kontext und Bedeutung

Miss Universe ist einer der prestigeträchtigsten Schönheitswettbewerbe der Welt und wird seit 1952 ausgetragen. Die USA führen die Siegerliste mit neun Titeln an, gefolgt von Venezuela mit sieben und Puerto Rico mit fünf Kronen. Mit Fatima Boschs Sieg rückt Mexiko nun auf den vierten Platz vor.

Die 2025er Ausgabe markiert auch historische Premieren: Nadeen Ayoub wurde als erste Frau aus Palästina zugelassen und erreichte die Top 30. Erstmals nahmen auch Vertreterinnen aus Kap Verde, Mayotte und Ruanda teil. Das diesjährige Motto «The Power of Love» sollte Mitgefühl, Inklusivität und weibliche Führungsstärke symbolisieren.

Wie Fatima Bosch zur Favoritin wurde

Fatima Bosch entwickelte sich nach der öffentlichen Demütigung durch Nawat Itsaragrisil zur Publikumsfavoritin. Ihre starke Reaktion auf die Kritik und ihr Mut, für ihre Würde einzustehen, brachten ihr weltweite Unterstützung ein. Auf Instagram erklärte sie: «Wir leben im 21. Jahrhundert, und ich bin keine Puppe, die man zurechtmachen, stylen und deren Kleider man wechseln kann.»

Die 25-Jährige engagiert sich als Humanitärin und Freiwillige in verschiedenen sozialen Projekten. Ihre Kampagne konzentrierte sich auf Frauenrechte und die Stärkung benachteiligter Gemeinschaften. Während des Finales beeindruckte sie die Jury mit ihren durchdachten Antworten zur gesellschaftlichen Verantwortung und zur Bedeutung von Authentizität.

Die Organisation hinter Miss Universe

Die Miss Universe Organization durchlief in den letzten Jahren mehrere Eigentümerwechsel. Die thailändische Unternehmerin Anne Jakkaphong Jakrajutatip, eine Trans-Aktivistin, erwarb die Organisation 2022 für 20 Millionen Dollar. Nach dem Bankrott ihres Unternehmens JKN Global Group im Jahr 2023 trat sie im Juni 2025 zurück. Ende Oktober wurde Mario Búcaro zum neuen CEO ernannt, nur Tage bevor die Kandidatinnen in Thailand eintrafen.

Diese Führungswechsel trugen zur chaotischen Atmosphäre der diesjährigen Veranstaltung bei. Die Organisation betonte jedoch, dass sie trotz aller Kontroversen an ihren Werten der Frauenförderung, Diversität und Inklusion festhält.

Ausblick: Miss Universe 2026 in Puerto Rico

Die 75. Jubiläumsausgabe der Miss Universe wird im November 2026 in Puerto Rico stattfinden. Das Finale wird im legendären José Miguel Agrelot Coliseum ausgetragen und soll die 75-jährige Geschichte des Wettbewerbs mit einer «Diamond Anniversary»-Feier würdigen.

Fatima Bosch wird als amtierende Miss Universe ein Jahr lang als Botschafterin für verschiedene humanitäre Projekte tätig sein. Sie plant, ihre Plattform zu nutzen, um sich für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Mit ihrer Krönung schreibt sie nicht nur mexikanische Geschichte, sondern sendet auch eine starke Botschaft über Würde und Selbstbestimmung in die Welt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer hat Miss Universe 2025 gewonnen?

Fatima Bosch aus Mexiko wurde am 21. November 2025 zur Miss Universe gekrönt. Die 25-jährige Humanitärin setzte sich gegen 119 Konkurrentinnen aus aller Welt durch und wurde in Bangkok, Thailand, von der amtierenden Titelträgerin Victoria Kjær Theilvig aus Dänemark gekrönt. Dies ist der vierte Miss Universe-Titel für Mexiko.

Wo fand das Miss Universe 2025 Finale statt?

Das Finale der 74. Miss Universe fand in der Impact Challenger Hall in Pak Kret, Nonthaburi, Thailand statt. Thailand war zum vierten Mal Gastgeber des prestigeträchtigen Wettbewerbs. Die Veranstaltung wurde weltweit auf Telemundo und via Streaming auf Peacock sowie dem offiziellen YouTube-Kanal übertragen.

Was waren die größten Kontroversen bei Miss Universe 2025?

Die Wahl wurde von mehreren Skandalen überschattet. Der thailändische Direktor Nawat Itsaragrisil beleidigte Miss Mexiko öffentlich und nannte sie «dumm», was zu einem Walk-out mehrerer Kandidatinnen führte. Zusätzlich gab es Ermittlungen wegen illegaler Glücksspielwerbung, Jurymitglieder traten mit Manipulationsvorwürfen zurück, und Miss Jamaica stürzte von der Bühne.

Wer waren die Top 5 Finalistinnen bei Miss Universe 2025?

Die Top 5 bestanden aus Fatima Bosch (Mexiko) als Siegerin, Praveenar Singh (Thailand) als erste Läuferin, Stephany Abasali (Venezuela) als zweite Läuferin sowie Ahtisa Manalo (Philippinen) und Olivia Yacé (Elfenbeinküste). Alle fünf Finalistinnen beantworteten anspruchsvolle Fragen zu globalen Themen und ihrer Vision für die Rolle der Miss Universe.

Wann und wo findet Miss Universe 2026 statt?

Miss Universe 2026 wird im November 2026 in Puerto Rico im José Miguel Agrelot Coliseum stattfinden. Die 75. Ausgabe wird als «Diamond Anniversary» gefeiert und markiert das Jubiläum des weltweit renommierten Schönheitswettbewerbs. Puerto Rico hat bisher fünf Miss Universe-Titel gewonnen und gehört damit zu den erfolgreichsten Nationen.

Welche historischen Premieren gab es bei Miss Universe 2025?

Bei der 2025er Ausgabe nahmen erstmals Vertreterinnen aus Palästina, Kap Verde, Mayotte und Ruanda teil. Nadeen Ayoub wurde als erste palästinensische Kandidatin zugelassen und erreichte die Top 30. Außerdem wurde erstmals eine Miss Universe Latina gekürt, die Hispanic und Latina Americans in den USA repräsentiert, ohne durch ein nationales Franchise nominiert worden zu sein.

Was passierte mit Miss Jamaica während des Wettbewerbs?

Miss Jamaica Gabrielle Henry, eine 27-jährige Augenärztin, stürzte während der Abendgarderobe-Runde der Vorentscheidung von der Bühne. Sie wurde auf einer Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht. Laut Miss Universe-Präsident Raul Rocha erlitt sie keine Knochenbrüche und befand sich unter guter medizinischer Betreuung.

Fazit: Ein denkwürdiges Miss Universe 2025

Das Miss Universe 2025 Finale wird als eines der turbulentesten in die Geschichte eingehen. Trotz aller Kontroversen, Skandale und dramatischen Zwischenfälle wurde Fatima Bosch aus Mexiko zur verdienten Siegerin gekrönt. Ihre Resilienz, ihr Mut und ihre Würde machten sie zur Publikumsfavoritin und senden eine kraftvolle Botschaft über Selbstbestimmung und Frauenrechte. Die 74. Ausgabe hat gezeigt, dass moderne Schönheitswettbewerbe mehr sind als nur Glamour – sie sind Plattformen für soziale Themen, Kontroversen und gesellschaftliche Debatten.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert